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Richtig Feuern.

Ein moderner Kamin oder Kaminofen entwickelt bei geschlossener Brennraumtür einen Wirkungsgrad zwischen 75 bis 85%. Ein offener Kamin dagegen nur 10 bis 15%. Das heißt, Sie haben von dem verbrannten Holz, welches eine bestimmte Heizleistung entwickelt, ca. 80% spürbaren Nutzen, wenn Sie einen Kaminofen mit neuester Brenntechnik verwenden.

Um einen so hohen Wirkungsgrad zu erreichen ist es ganz wichtig, trockenes Holz (max. 15% Restfeuchte) zu verwenden, da feuchtes Holz einen sehr viel niedrigeren Heizwert besitzt. Bei der Verbrennung von feuchtem Holz (über 20% Restfeuchte) entsteht.


Das Anfeuern.

Für die Anheizphase ist die Verwendung von klein gehacktem weichen Hölzern wie Birke oder Nadelgehölz zu empfehlen, da dieses den Ofen bedingt durch die geringe Dichte und einem damit verbundenem hohen Heizwert sehr schnell auf Betriebstemperatur bringt. Für längeren und langsameren Abbrand ist die Verwendung von härteren Laubhölzern wie Eiche und Buche empfehlenswert.

Am besten schichten Sie reichlich 2 Hände voll Anmachholz auf 2 mittelgroße Holzscheite kreuzweise im Ofen auf und entzünden dieses mittels eines Kohlenanzünders. Dabei ist darauf zu achten das die Ofentür die ersten 10 Minuten nur angelehnt bleibt und die Luftöffnungen voll auf sind.

Bei Verwendung von trockenem Holz fällt eine Restaschemenge von ca. 1-3% an. Die Asche müssen Sie nicht bei jedem Anheizen aus dem Ofen entfernen. Da die Asche bei jedem Brennvorgang nochmal nachverbrennt lassen Sie die Asche solange im Kaminofen bis eine teilweise Entnahme sichtlich notwendig wird.


Schwarze Scheiben?

Um das verrußen der Kaminofenscheiben zu vermeiden sollten Sie darauf achten das Kaminholz vorwiegend quer in den Brennraum zu legen. Bei Kaminöfen mit 3 Scheiben oder einer sehr schmalen Brennkammer ist das senkrechte anstellen des Holzes an die Rückwand empfehlenswert.

Technisch wird das verrußen der Ofenscheiben in unseren Kaminen und Kaminöfen durch eine moderne Scheibenspülung verhindert. Dabei wird die Verbrennungsluft (Sekundärluft) vorgewärmt an die Scheiben des Ofens herangeführt, so das sich ein Luftpolster zwischen Brennraum und Ofenscheibe bildet. Wird die Verbrennungsluft (Sekundärluft) zu früh gedrosselt verrußt die Scheibe schneller.

richtig feuern – schnell gemerkt.

* unbedingt trockenes Holz verwenden (max. 15% Restfeuchte)
* zum Anfeuern klein gehacktes Weichholz auf 2-3 mittlere Scheite  aufschichten
* mit einem Stück Kohlenanzünder zum brennen bringen
* anfangs sehr viel Sauerstoff zugeben, alle Regler auf, die Tür nur angelehnt lassen
* nach etwa 10-15 Minuten kann die Brennraumtür geschlossen werden
* bei erreichter Betriebstemperatur (die Brennraumauskleidung brennt sich wieder sauber) kann der Regler für die Primärluftzufur geschlossen werden
* der Regler für die Sekundärluft wird je nach Bedarf und bestehenden Zugverhältnissen soweit geschlossen das ein sauberer Abbrand gewährleistet ist

Bei Beachtung unserer Tips, schonen Sie ihren Geldbeutel sowie Umwelt und Natur.

Ansehen!: Film zu richtig feuern.

Haben Sie noch mehr Fragen?

Dann besuchen Sie doch unsere Ofen-Ausstellung in Dresden.
Wir beraten Sie gerne ausführlich.


FairFeuern

http://www.fairfeuern.ch

Mehr Informationen rund ums richtige Feuern erhalten Sie hier.

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Pierre Preisker in Dresden, DE auf Houzz